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Madagaskar Süd-Nord-Tour

Kurzinfo: Einzig die Zufahrten zu einigen Parks führen über Pisten und/oder schlechte Strassen. Die Gesamtstrecke, die während dem dritten Schwerpunkt im Fahrzeug zurückgelegt wird, beträgt 1'000 bis 1900 Kilometer, je nach dem welche Ausflüge und Erweiterungen gewünscht werden.

Unter "Reiseprogramme: Süd Nord Tour" können Sie beispielhaft den möglichen Verlauf der Reise in tabellarischer Form nachlesen. Angaben zu den Kosten finden Sie auf dem Tarifblatt für alle Angebote. Diese Beschreibungen sind Teil unseres Madagaskar-Lexikons und werden in einem neuen Fenster geöffnet.

Schwierigkeits Stufe I

Madagaskar

Geländefahrzeug

Flugzeug

Schiff

Eisenbahn


Ideale Reisezeit:
ganzes Jahr

Download im PDF-Format:
Madagaskar Süd-Nord-Tour

Das Reiseprogramm:

1. Tag, Ankunft in Tana und Einreiseformalitäten. Bezug des Hotels.

Nachmittags, Besuch des botanischen und zoologischen Gartens in der Hauptstadt und Stadtbesichtigung.

2. Tag, Flug nach Fort-Dauphin (Tolanaro). Bezug des Hotels.

3. bis 6. Tag, Erster Schwerpunkt. Aufenthalt in Fort-Dauphin. Für die zur Auswahl stehenden, folgenden Ausflüge und Exkursionen steht ein Fahrzeug zur Verfügung :

- Andohahela, Naturreservat (Trockenwald), 38 Kilometer von Fort-Dauphin entfernt, an der RN 13, mit Trekking-Möglichkeit.
- Baie von Italy, Zufahrt nur mit 4x4 Fahrzeug. Tagesausflug mit Picknick.
- Berenty-Park, Privatpark des Hotels Le Dauphin, ca. 90 Kilometer von Fort-Dauphin entfernt. Zutritt nur als Gast der Hotels Le Dauphin, Galion und Miramar oder mit den Fahrzeugen dieser Hotels, wenn man nicht Gast des Hotels ist. Restaurant und Bungalows vorhanden. Kundige Reiseleiter können den Naturinteressierten viele seltene Pflanzen und Tiere zeigen, insbesondere sind die Lemuren sehenswert. Zudem kann die direkt neben dem Park gelegene Sisalfabrik besichtigt werden.
- Domaine La Cascade, Naturreservat, 9 Kilometer vor Fort-Dauphin an der RN 13 gelegen, mit Wasserfall, Zeltplatz, Restaurant und Landwirtschaft sowie Baumschule.
- Faux Cap, Zufahrt nur mit 4X4-Fahrzeug über Ambovombe und Tsiombe. Im kleinen Hotel Cactus kann übernachtet werden. Auch Campieren ist möglich. Mindestens 2 Tage.
- Ihazofotsy, Naturreservat, 110 Kilometer vor Fort-Dauphin an der RN 13 gelegen.
- Jurassique Cirque, Tagesausflug über Amboasary-Lac Anony-Jurastic Cirque-Baie d'Italy.
- Ile des Portugais, Bootsfahrt zu einer kleinen Insel mit dem ältesten Gebäude des Landes.

- Lac Ambinanibe, 7 Kilometer nach dem Flugplatz. Fischerdörfer.
- Lac Anony, unterhalb Amboassary, Lagune und Refugium für Wasservögel, am Mandrate-Fluss gelegen, Zufahrt nur mit 4x4-Fahrzeug.
- Locaro, eine Halbinsel mit tropischer Vegetation. Hinfahrt mit Pirogue, Motorboot oder Fahrzeug möglich (Tagesausflug mit Picknick).
- Malio, Naturreservat, 38 Kilometer vor Fort-Dauphin an der RN 13 gelegen.
- Mangatsiaka, Naturreservat, 56 Kilometer vor Fort-Dauphin an der RN 13 gelegen.
- Markt von Ambovombe, jeweils montags. Der grösste Markt des Südens, auf welchem man fast alle Produkte findet.
- Nahampoana, privater Park, 8 Kilometer ausserhalb von Fort-Dauphin an der RN 12a gelegen. Vier Arten von Lemuren, Schildkröten, Krokodile, 49 Arten von Vögeln, Sukkulenten, Medizinalpflanzen, Wasserfall sowie eine Rundfahrt in einem Ruderboot auf einem Flüsschen bilden die Höhepunkte. Restaurant und ein paar Zimmer sind vorhanden.
- Park der Familie d'Haulme, Privatpark, welcher sehr schön angelegt ist und eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren aufweist. Leider nur für Kunden der Hotels Le Dauphin, Miramar und Galion zugänglich.
- Pic Saint Louis, Besteigung des Hausberges von Fort-Dauphin (529 Meter über Meer), mit herrlicher Rundsicht auf die Gegend und Buchten von Fort-Dauphin. Auch als Halbtagesausflug zu realisieren.
- Ranomafana-Manantenia, (mindestens 5 Tage) Hinfahrt mit Geländewagen. River-Rafting mit Kunststoff-Piroguen von Ranomafana bis nach Manantenia. Übernachtungen in Zelten.
- Sainte Luce, ca. 55 Kilometer auf der RN 12a von Fort-Dauphin entfernt. Wunderschöne, einsame Bucht. Tagesausflug mit Picknick.
- Tsimelahy, Naturreservat, 55 Kilometer auf der RN 13 und 8 Kilometer Piste.

Bei einer Gesamtdauer von vier Wochen kann der Aufenthalt in Fort-Dauphin auf 6 Tage verlängert oder die Strecke Fort-Dauphin nach Tuléar mit dem Geländewagen zurückgelegt werden.

7. Tag, Flug von Fort-Dauphin nach Tuléar. Bezug des Hotels.

8. bis 10. Tag, Zweiter Schwerpunkt, Aufenthalt in Tuléar. Zur Auswahl stehen die folgenden, beliebten Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten, welche mit einem geeigneten Geländewagen erreicht werden können:

- Arboretum, vor allem für an der Flora interessierte Leute.
- Badestrände von Ifaty, die meistfrequentierten Strände von Madagaskar, wenn auch nicht die schönsten.
- Banyan-Bäume, lianenartig verschlungene Bäume, welche über 700 Jahre alt sein sollen und als heiliger Ort für die Einheimischen gelten.
- Bucht von St. Augustin, dort kann man manchmal Kinder beim Fischen von kleinen Haien beobachten.
- Glasboden-Boot, Fahrt zu den Riffen mit Korallen und Fischen, ab Ifaty.
- Gräber der Mahafaly und Antandroy .
- Grotte von Sarodrano, an der Strasse nach St. Augustin.
- Morombe und dessen Umgebung (Zusatzprogramm von mindestens 3 Tagen - ca. 350 Kilometer nördlich von Tuléar).
- Naturschutzpärke von Vohibasia und/oder Zombitse, welche allerdings (Stand 01.01.2001) noch nicht erschlossen sind.
- Rundflüge mit einem Kleinflugzeug über die Sehenswürdigkeiten des Südens .
- Sieben Seen, im Tal des Onilahy .
- Stadtrundfahrt mit Besichtigung des Hafens, der Universität, der verschiedenen Märkte, den Ständen mit Muscheln und Schnitzereien, dem Museum.
- Tafelberg La Table, ein von weitem sichtbarer Tafelberg ohne Bewaldung.

11. Tag, Dritter Schwerpunkt Fahrt von Tuléar nach Tana. Fahrt in einem Personenwagen oder Minibus von Tuléar ins Isalo-Gebirge. Bezug des Hotels in Ranohira. Erster Rundgang im Nationalpark von Isalo.

12. Tag, Wanderung im Isalo-Gebirge. Bei einer Aufenthaltsdauer von vier oder fünf Wochen ist eine drei Tage dauernde Trekking-Tour möglich mit Übernachtungen in Zelten.

13. Tag, Autofahrt vom Isalo-Gebirge nach Fianarantsoa. Unterwegs Besuch der Büttenpapierfabrikation in Ambalavao.

14. Tag, Aufenthalt in Fianarantsoa. Es bestehen die folgenden Ausflugs- und Besichtigungsmöglichkeiten:

- Tee-Plantage, Besichtigung der Plantage bei Sahambavy und des dazugehörenden Verarbeitungsbetriebes. Es besteht zudem die Möglichkeit, im See von Sahambavy zu Baden, ein Boot zu mieten, zu reiten und im Restaurant des Le Lac Hotels zu essen.
- Weingüter, Besichtigung der Rebenkulturen und mehrerer Weinkeller.
- Trappisten-Kloster, Besuch des Klosters, der neuen Kirche und Degustation der dort hergestellten Weine und Branntweine.
- Eisenbahnfahrt mit der Dschungelbahn von Fianarantsoa bis nach Manakara (Zeitaufwand mindestens zwei Tage). Diese Fahrt ist nur bei einer Aufenthaltsdauer von vier Wochen möglich.
- Ausflüge in die Umgebung der Stadt, zum Beispiel nach Fianarantsoa II, einer kleinen Stadt westlich von Fianarantsoa.
- Stadtrundgang zu Fuss oder mit dem Auto. Sehenswert sind die grosse Kirche, das Stadion, die Universität, die Wohnquartiere auf den verschiedenen Hängen, der Bahnhof, die Oberstadt und das Mariendenkmal, Besuch einer Schule.
- Naturschutzpark von Ranomafana, Tagesausflug nach Ranomafana und Wanderungen mit einem Führer im Park sowie Besichtigung der Gärten und Bäder von Ranomafana . Bei einer Aufenthaltsdauer von vier oder fünf Wochen ist eine zusätzliche Übernachtung in Ranomafana vorgesehen. Sofern auch die Eisenbahnfahrt nach Manakara gebucht wird, erfolgt der Parkbesuch auf der Rückfahrt mit dem Fahrzeug von Manakara.

15. Tag, Fahrt von Fianarantsoa nach Antsirabe mit Zwischenhalt in Ambositra, wo die Schnitzereibetriebe und das Kloster besichtigt werden können. Übernachten in Antsirabe. Bei einer Aufenthaltsdauer von vier oder fünf Wochen sind je eine zusätzliche Übernachtung in Ranomafana und/oder Ambositra und/oder Antsirabe vorgesehen.

16. Tag, morgens Besichtigung des Lac Tritriva. Nachmittags Fahrt von Antsirabe nach Tana. Bezug des Hotels.

17. Tag, Flug von Tana nach Diego-Suarez. Bezug des Hotels.

18. bis 21. Tag, Vierter Schwerpunkt, Aufenthalt in Diego-Suarez. Es stehen die folgenden Aktivitäten und/oder Exkursionen zur Auswahl, welche mit einem geeigneten Geländewagen angefahren werden :

- Cap Diego, ein grosser Felsen vis à vis der Stadt auf der anderen Seite der Bucht, in und hinter welchem sich eine Militäranlage befindet, welche besichtigt werden kann.
- Windsor-Castle, eine Ruine, die auf einem Hügel westlich von Diego-Suarez gelegen ist. Hinfahrt nur mit Geländewagen möglich. Besteigung zu Fuss. Aufstieg ca. 1 ½ Stunden.
- Cap d'Ambre, die nördlichste Spitze von Madagaskar. Die Anfahrt dauert mit einem Geländewagen allerdings mehr als 5 Stunden.
- Fahrt nach Joffreville und Besuch des Parkes "Montagne d'Ambre", ein Feuchtwaldgebiet mit mehreren Wasserfällen und einer reichen Fauna und Flora. Kann auch als Halbtagesausflug geplant werden.
- Tsingy von Ankarana, ein Trockenwaldgebiet mit einzigartigen Kalksteinformationen, vielen seltenen Tier- und Pflanzenarten, Grotten, Seen, der "Perte des Rivières" und unterirdischen Flüssen. Für den Besuch muss mindestens ein Tag, für eine umfassende Erkundung müssen drei Tage eingesetzt werden. Übernachtungen in einem Zeltlager möglich.
- Baden an den verschiedenen Stränden an der Bucht.
- Stadtrundfahrt mit Besichtigung des Hafens, der beiden Kriegsfriedhöfe der Franzosen und der Engländer, der Universität, des Place de Musique, dem Pain de Sucre, Affenbrotbäume usw.
- Wanderung in den "Montagnes des Français"
- Besuch des heiligen Sees von Anivorano Nord mit seinen riesigen Krokodilen (Tagesauflug).

Bei einer Aufenthaltsdauer von vier oder fünf Wochen ist ein Badeurlaub auf Nosy Be von drei Tagen vorgesehen. Auf der Ferien-Insel Nosy Be sind folgende Aktivitäten und Exkursionen möglich, welche mit Taxis unternommen werden können :

- Arbres Sacrés (Heilige Bäume), dort wo die Einheimischen ihre Anliegen an die Ahnen deponieren.
- Baden an einem der vielen Strände.
- Ozeanographisches Museum, mit interessanten Informationen über die Lebewesen im Meer.
- Mont Passot mit seinen Vulkanseen und mit einem faszinierenden Ausblick und beeindruckenden Sonnenuntergängen.
- Nachbarinseln wie Nosy Komba (Lemuren), Nosy Tanikely (Tauchen und Schnorcheln) bieten Abwechslung beim Faulenzen.
- Naturschutzpark von Lokobe, auf einer Halbinsel gelegen, seit 1923 ein Schutzgebiet mit seinem im tropischen Regenwald gelegenen 450 Meter hohen Vulkankegel und den Mohrenmakis.
- Parfum- und Rumfabrik, wo sowohl Rum als auch Parfum gekauft werden können und die herrlich duftenden Ylang-Ylang-Bäume zu finden sind.
- Wasserfall mit einem kleinen Weiher, der immer von Kindern belagert ist.
- Zuckerfabrik und deren Zuckerrohrplantagen, welche allerdings heute keine hohen Ernten mehr abwerfen.

22. Tag, Flug nach Tana, abends Weiterflug nach Europa.

23. Tag, Ankunft in Zürich Kloten.

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Westliche Bucht mit Halbinsel von Fort-Dauphin Westliche Bucht
mit Halbinsel
von Fort-Dauphin

Standpromenade von Tuléar Strandpromenade
von Tuléar

Strasse durch das Isalo-Gebirge Strasse durch das
Isalo-Gebirge

Pain du Sucre in der Bucht von Diego-Suarez Pain du Sucre
in der Bucht
von Diego-Suarez

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